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Kein einziges Mal bewässert – woher nehmen diese Möhren ihr Wasser?

Kein einziges Mal bewässert – woher nehmen diese Möhren ihr Wasser?

Anfang Juni wurden unsere Möhren ausgesät. Seitdem haben sie von uns kein einziges Mal zusätzlich Wasser bekommen.

Jetzt, Mitte August, steht Erhard auf dem Möhrenacker, zieht eine der Pflanzen aus dem Boden und staunt selbst über ihre Entwicklung. Die Möhren sind bereits kräftig gewachsen – und dabei haben sie noch bis Anfang Oktober Zeit.

Wenn das Wetter mitspielt, sieht es nach einer richtig guten Ernte aus.

Doch eine Frage drängt sich auf:

Woher nehmen die Möhren bei dieser Trockenheit eigentlich ihr Wasser?

Die eigentliche Möhre geht unter der Erde noch viel weiter

Was wir aus dem Boden ziehen, ist nur ein Teil der Pflanze.

Von der Möhre gehen sehr feine Wurzeln und Wurzelhaare weiter in die Tiefe. Erhard erklärt im Video, dass diese teilweise noch weit über einen Meter in tiefere Bodenschichten reichen können.

Und genau dort wird es interessant.

Denn auch wenn die Erde an der Oberfläche trocken erscheint, kann in tieferen Bodenschichten noch Feuchtigkeit vorhanden sein. Mit ihrem Wurzelsystem erschließen sich die Pflanzen dieses Wasser selbst.

Die Möhre versorgt sich also nicht nur aus den wenigen Zentimetern Erde, die wir an der Oberfläche sehen.

Und was hat der Regenwurm damit zu tun?

Für Erhard ist noch etwas anderes entscheidend: das Leben im Boden.

Regenwürmer bewegen sich durch die Erde und hinterlassen dabei feine Gänge. Diese Röhren durchziehen den Boden und können auch von Pflanzenwurzeln genutzt werden, um leichter in tiefere Schichten vorzudringen.

Erhard beschreibt es ganz einfach:

„Der Regenwurm macht den Boden, die Pflanzen freuen sich.“

Ein schönes Bild für etwas, das auf einem lebendigen Acker ständig passiert: Pflanzen, Tiere, Mikroorganismen, Wasser und Boden existieren nicht unabhängig voneinander. Sie beeinflussen sich gegenseitig.

Boden ist nicht einfach nur ein Haufen Erde

Genau hier liegt für Erhard ein grundlegender Unterschied im Verständnis von Landwirtschaft.

Ein Ackerboden ist nicht einfach eine Masse, in der sich Pflanzen irgendwie festhalten.

Er ist ein lebender Organismus.

In ihm arbeiten Regenwürmer, unzählige Mikroorganismen und Pflanzenwurzeln miteinander. Es entstehen Hohlräume und Wurzelkanäle, organisches Material wird zersetzt und Wasser kann in tiefere Schichten gelangen und dort gespeichert werden.

Wer Landwirtschaft betreibt, arbeitet deshalb nicht nur auf dem Boden.

Er arbeitet mit ihm.

„Wir arbeiten im lebendigen Bereich“

Dieser Gedanke begleitet Erhard schon lange.

Statt ausschließlich darauf zu schauen, was oberhalb der Erde wächst, interessiert ihn mindestens genauso sehr, was darunter passiert.

Denn gerade trockene Sommer zeigen, wie wichtig ein Boden sein kann, der Pflanzen ermöglicht, tiefe Wurzelsysteme auszubilden und vorhandene Feuchtigkeit zu erreichen.

Dass unsere Möhren seit ihrer Aussaat ohne zusätzliche Bewässerung auskommen und sich trotzdem so entwickeln, macht diese Zusammenhänge auf unserem Acker unmittelbar sichtbar.

Landwirtschaft beginnt mit Verstehen

Am Ende des Videos formuliert Erhard einen Gedanken, der weit über unsere Möhrenernte hinausgeht:

„Mach dir die Erde untertan heißt für mich nichts anderes als: Lern sie zu verstehen.“

Vielleicht ist genau das eine der wichtigsten Aufgaben für die Landwirtschaft der Zukunft.

Nicht gegen natürliche Prozesse zu arbeiten, sondern genauer hinzuschauen: Wie funktioniert ein Boden? Welche Rolle spielen seine Bewohner? Wie kommen Pflanzen mit Trockenheit zurecht? Und was können wir tun, damit dieses System langfristig lebendig bleibt?

Auf unserem Möhrenacker lässt sich gerade beobachten, was daraus entstehen kann.

Anfang Juni gesät. Nicht zusätzlich bewässert. Mitte August kräftig gewachsen. Und bis zur Ernte im Oktober haben die Möhren noch einige Wochen vor sich.

🎥 Im Video nimmt euch Erhard mit auf den Möhrenacker und zeigt, warum die spannendste Geschichte unserer Möhren eigentlich weit unter der Erde stattfindet.

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So eine Salaternte hatten wir noch nie!

So eine Salaternte hatten wir noch nie!

Auf den ersten Blick passt es eigentlich nicht zusammen: trockene Böden, wenig Regen – und mittendrin Salatköpfe, so groß und kräftig wie selten zuvor.

Selbst Erhard, der seit rund 40 Jahren Gemüse anbaut, ist überrascht:

„So eine Salaternte, muss ich sagen, hatte ich noch nie in 40 Jahren.“

Und das Bemerkenswerte daran: Die Salate wachsen auf unseren Feldern ohne zusätzliche Bewässerung.

Woher bekommt der Salat sein Wasser?

Während die obersten Zentimeter des Bodens trocken und staubig aussehen, sieht es weiter unten ganz anders aus.

Dort befindet sich noch Feuchtigkeit, die über die Wintermonate in den Boden gelangt ist. Die Pflanzen müssen sie nur erreichen.

Und genau das tun sie.

Erhard vermutet mit einem Augenzwinkern:

„Der ist mit seinen Wurzeln irgendwo Richtung Erdmittelpunkt. Das kann nicht anders sein.“

Natürlich reichen die Wurzeln nicht ganz so weit. Aber das Prinzip dahinter ist entscheidend: Pflanzen können ein erstaunlich weitreichendes Wurzelsystem entwickeln und sich Wasser aus tieferen Bodenschichten erschließen.

Einmal kräftiger Regen – sonst keine Bewässerung

Die Salate wurden in dieser Saison nicht regelmäßig mit Wasser versorgt. Lediglich einmal gab es einen ausgiebigen Regen.

Trotzdem wachsen sie kräftig weiter.

Das zeigt, wie wichtig es ist, beim Thema Trockenheit nicht nur auf das zu schauen, was wir an der Oberfläche sehen.

Denn entscheidend ist, was unter unseren Füßen passiert.

Ein gesunder Boden kann Wasser speichern

Ein Boden ist nicht einfach nur Erde. Er ist ein komplexes, lebendiges System.

Humus, Pflanzenwurzeln, Regenwürmer, Mikroorganismen und organisches Material beeinflussen gemeinsam, wie gut Wasser aufgenommen, gespeichert und wieder an Pflanzen abgegeben werden kann.

Deshalb beschäftigen wir uns auf unserem Hof intensiv mit der langfristigen Bodenfruchtbarkeit. Dazu gehören unter anderem organische Düngung, unser eigener Kompost und eine Bewirtschaftung, die das Bodenleben fördern soll.

Gerade in trockenen Jahren wird deutlich, wie wertvoll diese Arbeit sein kann.

Ökologische Landwirtschaft bedeutet auch: langfristig denken

Extreme Wetterphasen stellen die Landwirtschaft vor immer größere Herausforderungen. Längere Trockenperioden wechseln sich mit Starkregen ab – und niemand weiß genau, wie das Wetter der kommenden Saison aussehen wird.

Wir können das Wetter nicht beeinflussen.

Aber wir können versuchen, unsere Böden so zu bewirtschaften, dass sie möglichst widerstandsfähig bleiben.

Für uns ist das ein wichtiger Grund, auf ökologische Landwirtschaft, natürliche Kreisläufe und lebendige Böden zu setzen.

Nicht erst dann, wenn die Ernte beginnt – sondern das ganze Jahr über.

Und am Ende steht ein ziemlich beeindruckender Salat

Manchmal braucht es aber auch gar nicht so viele Worte.

Man muss nur neben Erhard auf dem Acker stehen und sich diese riesigen Salatköpfe anschauen.

Nach rund 40 Jahren Gemüsebau überrascht die Natur eben immer noch.

Und vielleicht ist genau das eines der schönsten Dinge an Landwirtschaft.

Im Video nimmt euch Erhard mit auf den Acker und zeigt die außergewöhnliche Salaternte – und erzählt, warum die Pflanzen trotz Trockenheit so kräftig wachsen.

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Alles für dein Bio-Picknick

Alles für dein Bio-Picknick

Eine Decke im Grünen. Eine kleine Radtour zum See. Freunde oder Familie. Und natürlich etwas richtig Gutes zum Essen.

Genau dafür haben wir unsere neue Themenwelt Picknick zusammengestellt. Denn viele unserer Bio-Produkte sind wie gemacht für unterwegs: unkompliziert, lecker und ohne großen Aufwand zu genießen.

Was gehört in einen gelungenen Picknickkorb?

Für uns darf die Mischung stimmen.

Etwas Herzhaftes, etwas Frisches, etwas zum Knabbern und natürlich ein kühles Getränk.

Deshalb findet ihr in unserer Themenwelt unter anderem:

  • herzhafte Landjäger, Salami und Mini-Cabanossi
  • vegane Knusper-Nuggets für alle, die pflanzlich genießen möchten
  • knusprige Bierstangen für den kleinen Hunger
  • Mini-Gurken und Cocktailtomaten zum Wegsnacken
  • saftige Honig- und Wassermelonen
  • erfrischende Bio-Limonaden, alkoholfreies Bier oder einen sommerlichen Bio-Wein für den Sonnenuntergang

Alles lässt sich unkompliziert transportieren und ist schnell eingepackt.

Sommer schmeckt draußen einfach besser

Ob am Flappachweiher, auf einer Blumenwiese, beim Wandern oder nach einer Fahrradtour – gemeinsam essen macht draußen einfach noch mehr Freude.

Vielleicht ist genau das das Schönste am Picknick: Es braucht keinen besonderen Anlass. Einfach losfahren, einen schönen Platz suchen und den Sommer genießen.

🎥 Till zeigt seine Picknick-Favoriten

Gemeinsam mit Till haben wir den perfekten Bio-Picknickkorb gepackt. Im Video stellt er seine Lieblingsprodukte vor und zeigt, welche Snacks bei einem Sommertag draußen auf keinen Fall fehlen dürfen.

👉 Jetzt das Video ansehen und Inspiration für dein nächstes Picknick holen.

Unsere Themenwelt Picknick

Alle vorgestellten Produkte und viele weitere Sommerfavoriten findet ihr jetzt gebündelt in unserer Themenwelt Picknick. So könnt ihr euch euren Picknickkorb ganz einfach zusammenstellen und direkt mit eurer nächsten Biokiste liefern lassen.

Wir wünschen euch viele sonnige Stunden, entspannte Ausflüge und ganz viel Genuss unter freiem Himmel! 🌿🧺

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GrillBill – der Grillkäse mit Auszeichnung

GrillBill – der Grillkäse mit Auszeichnung

Wer bei Grillkäse an quietschende Konsistenz denkt, sollte GrillBill kennenlernen.

Denn GrillBill ist kein Industrieprodukt, sondern echtes Käsehandwerk aus unserer Region. Hergestellt wird er in der Hofkäserei der Hofgemeinschaft Heggelbach – aus frischer Demeter-Milch von den Weidekühen der Initiative WIR. Bodensee Weiderind. Dort entstehen Lebensmittel mit Zeit, Erfahrung und viel Liebe zum Handwerk.

Genau deshalb haben wir gemeinsam mit Till Käsermeister Stephan Ryffel besucht. Er hat uns gezeigt, wie aus bester Bio-Milch ein Grillkäse entsteht, der außen herrlich knusprig wird und innen weich schmilzt.

Drei Sorten für den Grill

Ob pur oder mariniert – GrillBill gibt es für jeden Geschmack:

🧀 Natur – der Klassiker für alle, die den feinen Käsegeschmack lieben.

🌶️ Paprika-Kräuter – würzig, aromatisch und perfekt für den Grill.

🍋 Zitronenthymian-Knoblauch – sommerlich frisch mit mediterranen Aromen.

Unser Favorit? Am besten alle drei.

Weniger Quietschen. Mehr Genuss.

Viele Grillkäse bleiben beim Braten eher fest und entwickeln die typische gummiartige Konsistenz.

GrillBill geht einen anderen Weg.

Beim Grillen entsteht eine goldbraune Kruste, während der Kern angenehm weich und cremig bleibt. Genau diese Kombination macht ihn zu einer echten Alternative für alle, die auch einmal fleischlos grillen möchten – ohne auf Genuss zu verzichten.

Nicht nur für den Grill

Stephan Ryffel hat uns außerdem seinen persönlichen Tipp verraten:

Den GrillBill Natur in Würfel schneiden, scharf anbraten und anschließend mit Lupinenwürze oder Sojasauce ablöschen. So entstehen knusprige Käsewürfel, die hervorragend zu Salaten, Bowls oder einer orientalischen Gemüsepfanne passen.

Regionalität, die man schmeckt

Für uns ist GrillBill mehr als ein Produkt.

Er steht für kurze Wege, höchste Bio-Qualität und eine Landwirtschaft, die Tierwohl und Handwerk miteinander verbindet. Mit jedem GrillBill unterstützt ihr die Betriebe der Initiative WIR. Bodensee Weiderind und eine Wertschöpfung, die in unserer Region bleibt.

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Nice Cream - Eis zum Frühstück

Nice Cream - Eis zum Frühstück

Zubereitungszeit: ca. 15m

Zutatenliste

  • 100g frische Beeren

  • 2 reife Bananen

Topping

  • saisonales Obst
  • Nüsse
  • Müsli

Optional

  • 15g veganes Proteinpulver
  • 100g Joghurt oder pflanzliche Alternative


 

Zubereitung

    Mit Pürierstab:

    Die Bananen und die frischen Beeren für die Nicecream lediglich für eine Stunde ins Gefrierfach, dann mit dem Pürierstab pürieren und bei Bedarf etwas Wasser, Sojamilch/-Joghurt oder Pflanzenmilch hinzugeben. Zum Schluss noch das Proteinpulver unterrühren und das Ganze für eine Eiskonsistenz nochmal in den Gefrierschrank stellen. Ansonsten in Smoothieform belassen, mit den Toppings garnieren und genießen.

    Mit leistungsstarkem Mixer:

    Das Obst für die Nicecream über Nacht in den Gefrierschrank stellen. Am nächsten Morgen das gefrorene Obst in den Mixer geben und pflanzliche Milch oder Joghurt nach Bedarf hinzugeben. Zum Schluss Proteinpulver unterrühren und das ganze mit den Toppings garnieren.

    TIPP:

    Wenn man Bananen rumliegen hat, die schon braune Punkte haben und in der Konsistenz sehr weich sind, am besten diese direkt schälen, in Stücke schneiden und einfrieren. So vermeidet man die Bananen wegzuwerfen und hat bei Bedarf immer die Grundlage für eine gesunde Portion Eis im Kühlschrank!

     

    Bei Fragen zum Rezept steht dir unsere Autorin gerne zur Verfügung:

     

    Lilith Krause

    Lilith hat Umweltbildung an der Pädagogischen Hochschule Weingarten studiert und bringt tiefes Wissen über nachhaltige Entwicklung in Umwelt und Landwirtschaft mit. Außerdem kocht sie leidenschaftliche gerne - am liebsten mit frischen, regionalen Zutaten direkt vom Feld. Mit ihrer kreativen Art verbindet sie fundiertes Wissen mit alltagsnahen Tipps und inspiriert andere dazu, Nachhaltigkeit genussvoll in den Alltag zu integrieren.

    Telefon: +49 751 99559439
    info@frischaufdentisch.bio

     

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    Was wächst gerade auf unserem Acker? Ein Sommerbesuch mit Till

    Was wächst gerade auf unserem Acker? Ein Sommerbesuch mit Till

    Wie sieht es eigentlich gerade auf unseren Feldern aus?

    Genau das zeigt Till bei einem Rundgang über unseren Acker. Zwischen knackigen Salaten und duftender Petersilie wird schnell klar: Der Sommer ist in vollem Gange – und die Natur hat gerade einiges zu bieten.

    Frisch vom Feld

    Aktuell können wir uns über besonders schöne krause und glatte Petersilie freuen. Dazu kommen unsere Freilandsalate, die jetzt Saison haben und frisch geerntet in den Biokisten landen.

    Wer die Felder besucht, stellt sich bei den trockenen Böden schnell eine Frage:

    Wie können die Pflanzen bei diesem Wetter überhaupt wachsen?

    Trocken an der Oberfläche – lebendig im Boden

    Auf den ersten Blick wirkt der Boden staubtrocken. Doch schon wenige Zentimeter darunter zeigt sich ein ganz anderes Bild.

    Die Erde wird dunkler, fester und speichert noch ausreichend Feuchtigkeit. Genau dort versorgen sich unsere Salate und Kräuter mit Wasser.

    Till erklärt:

    „Man sieht es hier: Oberflächlich ist es ganz trocken. Aber sobald man ein bisschen nach unten geht, kommt die dunklere Erde zum Vorschein. Da holen die Pflanzen ihre Feuchtigkeit her.“

    Die Kraft der Winterfeuchte

    Die Feuchtigkeit stammt aus der sogenannten Winterfeuchte. Über die niederschlagsreichen Wintermonate kann der Boden Wasser speichern und über längere Zeit an die Pflanzen abgeben.

    Deshalb kommen unsere Freilandsalate und die Petersilie derzeit ganz ohne Bewässerung aus.

    Ein gesunder, lebendiger Boden spielt dabei eine entscheidende Rolle. Er speichert Wasser besser und gibt es nach und nach wieder an die Pflanzen ab – selbst wenn die Oberfläche längst trocken aussieht.

    Gute Böden sind die beste Grundlage

    Dieses Beispiel zeigt, wie wichtig ein gesunder Boden für den Gemüseanbau ist. Er ist weit mehr als nur der Untergrund, auf dem Pflanzen wachsen. Er speichert Wasser, versorgt die Wurzeln und schafft die Grundlage für kräftige, aromatische Lebensmittel.

    Deshalb investieren wir viel Zeit in die Pflege unserer Böden – denn alles beginnt unter der Oberfläche.

    🎥 Im Video nimmt euch Till mit auf den Acker und zeigt, was gerade wächst und warum unsere Pflanzen trotz der Trockenheit bestens versorgt sind.

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    Mund auf, Augen zu! (Mini-Gurke)

    Mund auf, Augen zu! (Mini-Gurke)

    Wie schmecken die frisch geernteten Mini-Gurken gerade?

    In unserer kleinen Verkostungsreihe „Mund auf. Augen zu.“ darf heute Erhard ran. Ohne hinzuschauen wird probiert, geraten und beschrieben, was da gerade auf der Zunge landet. Ob er die Mini-Gurke erkennt? So viel sei verraten: Knackig, frisch und mit einer feinen Süße hat sie ihn sofort überzeugt.

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    Schwarze Erde, lebendige Böden – warum bei uns guter Geschmack schon im Kompost beginnt

    Schwarze Erde, lebendige Böden – warum bei uns guter Geschmack schon im Kompost beginnt

    Wer bei uns Gemüse bestellt, sieht meist das fertige Produkt: knackige Salate, frische Kräuter, saisonales Gemüse.

    Was viele nicht sehen: Alles beginnt viel früher.
    Nicht im Gewächshaus. Nicht im Lager. Nicht im Shop.

    Sondern draußen auf dem Feld.
    Dort, wo aus Pflanzenresten, Mist, Mikroorganismen und vor allem Zeit etwas entsteht, das unbezahlbar ist:

    Fruchtbarer Boden.

    „Es ist eine unglaublich wertvolle Materie, von der wir alle leben.“

    Wenn Erhard über Kompost spricht, merkt man sofort: Hier geht es nicht einfach um Dünger.

    Hier geht es um Leben.

    Auf unseren Feldern werden Grünstreifen gemäht, gemeinsam mit Gemüseabschnitten gesammelt und über Jahre kompostiert. Dazu kommt wertvoller Mist von einem Demeter-Milchviehbetrieb aus der Region.

    Was daraus entsteht, ist weit mehr als Erde.

    Es ist ein lebendiger Kreislauf.

     

    Unsere kleinsten Mitarbeitenden arbeiten rund um die Uhr

    Wer einen Blick in unseren Kompost wirft, entdeckt echte Bodenarbeiter:

    • Kompostwürmer
    • Mistfliegen
    • Asseln
    • und unzählige Mikroorganismen.

    Für Erhard sind sie keine Nützlinge: „Das sind meine Kollegen.“

    Gemeinsam verwandeln sie Pflanzenreste, Mist und organische Substanz in das, was am Ende auf unseren Feldern gebraucht wird:

    Tiefschwarze, lebendige Erde.

    Warum wir bewusst auf Chemie verzichten

    Gesunde Böden brauchen Leben. Deshalb kommen auf unsere Felder keine synthetischen Kunstdünger und keine chemischen Hilfsmittel.

    Stattdessen setzen wir auf natürliche Kreisläufe, Geduld und Zusammenarbeit mit der Natur. Denn wir sind überzeugt:

    Gutes Gemüse wächst nicht durch schnelle Lösungen.
    Sondern durch gesunde Böden.

     

    Aus Geben wird Ernten

    Kompost ist für uns mehr als Landwirtschaft. Er erinnert uns jeden Tag daran:

    Es ist immer ein Geben und Nehmen.

    Was wir dem Boden zurückgeben, kommt irgendwann als Geschmack, Vitalität und Qualität zurück – in Form von Lebensmitteln, die bei euch zuhause auf dem Teller landen.

    Und vielleicht schmeckt man genau das.

    Im neuen Video nimmt euch Erhard mit auf den Acker und zeigt, wie aus Pflanzenresten, Mist und Millionen kleiner Helfer fruchtbare Erde entsteht.

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    Italienischer Salat mit Radieschen und Pistazien

    Italienischer Salat mit Radieschen und Pistazien

    Zubereitungszeit: ca. 15m

    Zutatenliste

    • 1 Handvoll Rucola

    • 1 Handvoll gerupfter Radicchio

    • 1 Handvoll gerupfter Batavia

    • 70g Radieschen

    • 1 Handvoll Pistazien

    • 1 EL Zitronensaft

    • 2 EL Olivenöl

    • 1/2 EL Honig

    • 1/2 EL Senf

    • Salz/Pfeffer


     

    Zubereitung

      1. Salate waschen und gut trocknen. Radicchio und Batavia in mundgerechte Stücke rupfen.

      2. Die Radieschen vom Grün befreien, waschen und in feine Scheiben schneiden oder hobeln.

      3. Die Pistazien in einer Pfanne ohne Öl bei mittlerer Temperatur anrösten und dann abkühlen lassen.

      4. Die Salate in einer Schüssel oder auf einem Teller anrichten und die Radieschen sowie die Pistazien darauf verteilen.

      5. Die restlichen Zutaten zu einem Dressing gut verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

      6. Über den Salat geben und genießen.

      Bei Fragen zum Rezept steht dir unsere Autorin gerne zur Verfügung:

       

      Lilith Krause

      Lilith hat Umweltbildung an der Pädagogischen Hochschule Weingarten studiert und bringt tiefes Wissen über nachhaltige Entwicklung in Umwelt und Landwirtschaft mit. Außerdem kocht sie leidenschaftliche gerne - am liebsten mit frischen, regionalen Zutaten direkt vom Feld. Mit ihrer kreativen Art verbindet sie fundiertes Wissen mit alltagsnahen Tipps und inspiriert andere dazu, Nachhaltigkeit genussvoll in den Alltag zu integrieren.

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      Balsamico-Schalotten

      Balsamico-Schalotten

      Vorbereitungszeit: ca 40 min

      Zubereitungszeit: ca. 1 h

      Zutatenliste

      • 10 kleine Schalotten

      • 1 EL Olivenöl

      • 2 EL Honig

      • 50 ml Balsamico-Essig (weißer oder dunkler)

      • 50 ml Gemüsebrühe

      • 1 Zweig frischer Rosmarin

      • etwas frischer Schnittlauch

      • Salz und Pfeffer


       

      Zubereitung

        1. Schalotten schälen und halbieren. Den Rosmarin fein hacken.

        2. Das Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Schalotten hineingeben und bei mittlerer Hitze 5–8 Minuten goldgelb anbraten. Den Rosmarin hinzufügen und kurz mitbraten, bis er duftet.

        3. Den Honig in die Pfanne geben und leicht karamellisieren lassen. Dann mit Balsamico und Brühe ablöschen. Die Flüssigkeit bei niedriger Hitze einige Minuten einkochen lassen, bis sie leicht sirupartig ist. Frischen Schnittlauch darüber geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

        4. Die Schalotten aus der Pfanne nehmen, in eine Schale geben und mit dem Sud übergießen. Mindestens 1 Stunde im Kühlschrank oder bei Zimmertemperatur durchziehen lassen, damit sich das Aroma voll entfaltet.

        5. Die Balsamico-Schalotten als Antipasti, zu Käseplatten oder als Beilage zu Gemüse servieren.

        Bei Fragen zum Rezept steht dir unsere Autorin gerne zur Verfügung:

         

        Lilith Krause

        Lilith hat Umweltbildung an der Pädagogischen Hochschule Weingarten studiert und bringt tiefes Wissen über nachhaltige Entwicklung in Umwelt und Landwirtschaft mit. Außerdem kocht sie leidenschaftliche gerne - am liebsten mit frischen, regionalen Zutaten direkt vom Feld. Mit ihrer kreativen Art verbindet sie fundiertes Wissen mit alltagsnahen Tipps und inspiriert andere dazu, Nachhaltigkeit genussvoll in den Alltag zu integrieren.

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        Bärlauch Gnocchi

        Bärlauch Gnocchi

        Vorbereitungszeit: ca 40 min

        Zubereitungszeit: ca. 1 h

        Zutatenliste

        Bärlauch Gnocchi

        • 800 g Kartoffeln (mehligkochend)
        • 1 TL Salz
        • 40 g Bärlauch
        • 1 Ei
        • 1 TL Salz
        • 1 TL Pfeffer
        • 150 g Weizenmehl (Typ 405)
        • 50 g Weizenmehl (zum Bemehlen)

        Sauce & Topping

        • 70 g Butter
        • 10 g Bärlauch
        • 2 EL Walnüsse
        • 1 EL Pistazien
        • 1 EL Zucker
        • 60 g Parmesan


         

        Zubereitung

          1. Kartoffeln kochen

          Kartoffeln gründlich waschen und in Salzwasser ca. 30 Minuten weich kochen. Anschließend leicht abkühlen lassen.

          2. Bärlauch vorbereiten

          Bärlauch grob hacken und zusammen mit dem Ei zu einer feinen Paste mixen. Nicht zu lange mixen, damit die Masse nicht zu warm wird.

          3. Teig herstellen

          Kartoffeln schälen und zerstampfen. Mit Salz, Pfeffer und der Bärlauch-Mischung vermengen. Mehl hinzufügen und vorsichtig zu einem Teig verarbeiten – nicht zu stark kneten, damit die Gnocchi luftig bleiben.

          4. Gnocchi formen

          Arbeitsfläche bemehlen. Teig vierteln und zu Rollen formen.
          In ca. 2 cm große Stücke schneiden und zu kleinen Gnocchi formen.
          Optional mit einer Gabel leicht eindrücken für die typische Form.

          5. Gnocchi kochen

          Wasser zum Kochen bringen und salzen.
          Gnocchi portionsweise hineingeben. Sobald sie an die Oberfläche steigen (ca. 1 Minute), noch 30 Sekunden ziehen lassen und dann herausnehmen.

          6. Sauce & Topping

          Butter in einer Pfanne schmelzen.
          Walnüsse und Pistazien mit etwas Zucker leicht karamellisieren.
          Bärlauch fein hacken und zur Butter geben.

          7. Anrichten

          Gnocchi in der Butter schwenken, mit Nüssen und frisch geriebenem Parmesan servieren.

          Tipp:
          Am besten frisch genießen – oder am nächsten Tag kurz in der Pfanne anbraten für extra Röstaromen.

          Bei Fragen zum Rezept steht dir unsere Autorin gerne zur Verfügung:

           

          Lilith Krause

          Lilith hat Umweltbildung an der Pädagogischen Hochschule Weingarten studiert und bringt tiefes Wissen über nachhaltige Entwicklung in Umwelt und Landwirtschaft mit. Außerdem kocht sie leidenschaftliche gerne - am liebsten mit frischen, regionalen Zutaten direkt vom Feld. Mit ihrer kreativen Art verbindet sie fundiertes Wissen mit alltagsnahen Tipps und inspiriert andere dazu, Nachhaltigkeit genussvoll in den Alltag zu integrieren.

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          Bärlauch-Pesto

          Bärlauch-Pesto

          Zubereitungszeit: ca. 15 Minute

          Zutaten (für 1 Portion)

          • 1 Esslöffel
          • Zitronensaft
          • 1 Handvoll
          • frische Bärlauchblätter
          • 150 ml Leinöl
          • 3 Esslöffel Sonnenblumenkerne


           

          Zubereitung

          1. Den Bärlauch waschen, trocken schütteln und auf einem Küchentuch kurz trocknen lassen.
          2. In der Zwischenzeit die Sonnenblumenkerne in einer Pfanne ohne Öl anrösten und anschließend abkühlen lassen.
          3. Die Bärlauchblätter grob zerkleinern und in ein hohes Gefäß geben.
          4. Sonneblumenkerne und alle weiteren Zutaten hinzufügen und mit einem Stabmixer bis zur gewünschten Konsistenz pürieren.
          5. Bei Bedarf noch etwas Öl hinzufügen.
          6. Zum Schluss mit grobem Salz und Pfeffer abschmecken.

          Bei Fragen zum Rezept steht dir unsere Autorin gerne zur Verfügung:

           

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